EVOLUTION - INVOLUTION - REVOLUTION

JENSEITS VON DARWINISMUS UND KREATIONISMUS
SYMPOSION WISSENSCHAFT, KUNST & SPIRITUALITÄT - Eine Projektidee

Die Begegnung von altem Wissen und neuen Wissenschaften, Mysterien und Forschung, Mythos und Logos, lässt viele unterschiedliche Ansätze harmonisch in Austausch treten und kann völlig neue Sichtweisen auf die Fragen des Lebens eröffnen.
Denn diese Fragen sind in ihrer ursprünglichen Tragweite nie nur wissenschaftliche Domänen, sondern weisen über die engen Grenzen des heutigen Wissenschaftsbegriffes weit hinaus.

Hier ist ein neuer DantonDenkRaum zum Thema EVOLUTION in Planung. Grundlage und Ziel eines solchen Symposiums wäre eine Erweiterung der heutigen wissenschaftlichen Selbstdefinition über das naturalistische Weltbild hinaus, wie dies unter anderem von Pionieren der neuen biologischen und physikalischen Forschung wie Prof. Rupert Sheldrake, Dr. Charles Eisenstein, Dr. Ulrich Warnke und Dieter Broers und vielen anderen gefordert wird.

Dieser Paradigmenwechsel ist voll im Gange.

Die Intoleranz ist in vielen Bereichen nur einseitig. Die leitenden Institutionen der Schulmedizin etwa wollen die alternativen Methoden und Denkansätze nicht akzeptieren. Die alternativen Medizinformen sind hingegen vollkommen bereit, wichtige Errungenschaften der Schulmedizin zu integrieren und miteinander zu arbeiten. Viele komplementär praktizierende Ärzte vollziehen jedoch diesen Brückenschlag täglich und arbeiten damit konkret im medizinischen Bereich auf diesen Paradigmenwechsel hin.

Wichtig für eine künftige wirklich friedensfähige Weltgemeinschaft ist, dass wir nicht nur Toleranz anstreben, denn dann gibt es auch immer eine Toleranzgrenze (nämlich die der als falsch angesehenen oder bekämpften Meinung), sondern echten Respekt pflegen, um in einen Ideenaustausch des Paradigmenwechsels zu kommen, der auch erfordert, scheinbar Bekanntes und Bewiesenes zu hinterfragen.

Eine wissenschaftliche Theorie gilt nur so lange, bis sie widerlegt oder erweitert wird. Dazu gehört u.a. die Evolutionstheorie, die paradigmatisch auf einem naturalistischen (materialistischen) Weltbild beruht. Ihrem Namen nach ist sie erkennbar als Theorie deklariert. Sie wird aber von der Schulwissenschaft als Fakt hingestellt, und jeglicher Ansatz, sie in Frage zu stellen, wird von den Verfechtern dieser Theorie diskreditiert und meistens mit Polemik vom Tisch gewischt.

Hier geht es nicht darum, einer anderen Theorie den Vorrang zu geben, zumal in der Öffentlichkeit als einzige Alternative nur der christliche und islamische Kreationismus angeboten wird, der in einem religiösen Fundamentalismus gründet. Es geht vielmehr darum, verschiedensten Impulsen einen Raum zu bieten, um ihre Aussagen und wissenschaftliche Postulate zur Kenntnis zu nehmen, sie kreativ und lösungsorientiert zu durchleuchten und durch einen respektvollen Austausch zu neuen Erkenntnissen zu gelangen, wie es in einer guten wissenschaftlichen Praxis eigentlich üblich sein müsste.

Aus dem profunden Wissen metaphysisch orientierter Völker und Traditionen wie auch aus den Forschungen von Wissenschaftlern, die bereit sind, über materialistische Denkgrenzen hinauszugehen, bekommen wir Erkenntnisse, die zeigen, dass die Phänomene Leben und Bewusstsein mit den Paradigmen der materialistischen Wissenschaft nicht erklärt werden können. Aber Wissenschaft muss nicht materialistisch sein!

Die Wissenschaft ist nicht getrennt von der Weltpolitik, das haben Wissenschaftler 2005 mit dem Potsdamer Manifest formuliert. Wir leben in einer Welt schier unbegrenzter Möglichkeiten, aber nicht alles, was möglich ist, muss auch zwingend getan werden, so wie dies im heutigen Machbarkeitswahn der (trans)humanistischen Forschung der Fall ist. Wir haben einen freien Willen und können uns entscheiden, mit der Natur in Harmonie zu leben oder auch nicht ...

Dass die Physik hier von "Dunkler Materie" spricht, immerhin 99,9% des gesamten Raums (auch der einzelnen Zelle, hier Vakuum genannt), zeugt davon, dass hier nur theoretisch und konzeptuell geforscht wird, wo Leben und Bewusstsein doch zu allererst subjektive Phänomene sind.

In anderen Forschungsbereichen wie der Physik sind neue Wege bekannter, allerdings setzen sie sich auch dort nicht wirklich durch, denn sie werden entweder zurückgehalten - wie die Entdeckungen zur Freien Energie durch Nikola Tesla und viele andere - oder sie werden in systemkonforme Abschwächungen verpackt, wie bestimmte Bereiche der Quantenphysik, die wiederum nur materialistisch interpretiert werden. Diejenigen, die die weiteren Horizonte erkennen, sehen sich gezwungen zu schweigen, wenn sie einer Mainstream-Institution angehören. Und diejenigen, die nicht schweigen, werden als unwissenschaftlich verunglimpft und erleiden beruflichen oder sonstigen Schaden.

Bei der Frage nach der Entstehung des Lebens und der Vielfalt von Lebewesen macht es sich die Schulwissenschaft einfach: Sie lässt nur die "Evolutionstheorie" auf dem Markt zu, und alle Vertreter sagen, sie sei bewiesen. In den Schulen und Hochschulen werden diesbezüglich keinerlei (selbst)kritische Fragen gestellt.

Dabei ist das Mysterium des Lebens mitnichten entschlüsselt. Was ist Leben? Wie ist das Leben entstanden? Was war der erste Impuls? Hinter jeder Form ist Information; woher die In-Form-ation? Über die Astrophysik erahnt man das, was die Mysterienschulen aller Zeiten als Basiswissen vermitteln: eine alles durchdringende Energie, die selbst masselos ist, aber imstande ist, Masse zu erzeugen, verbindet uns alle und alles. Dass die Physik hier von "Dunkler Materie" spricht, immerhin 99,9% des gesamten Raums (auch der einzelnen Zelle, hier Vakuum genannt), zeugt davon, dass hier nur theoretisch und konzeptuell geforscht wird, wo Leben und Bewusstsein doch zu allererst subjektive Phänomene sind.

Aus dem Leben selbst, das in sich schöpferisch ist, entstehen durch die Menschen vielfältige Formen von neuen Schöpfungen, die die große Schöpfung als Ganzes reflektieren, in beiden Bedeutungen des Wortes. Sie spiegeln die Schöpfung und bringen sie in vielfältigsten Formen zum Ausdruck und sind gleichzeitig auch Produkt des denkerischen und kreativen Durchdringens der Schöpfung: die Kunst, die Literatur, die Musik.

Diese schöpferischen Ausdrucksformen geben dem Menschen eine sinnliche wie übersinnliche Ahnung des Lebendigen.

Und hier zeigt sich die große Verantwortung derer, die in diesen Bereichen tätig sind. Deswegen überrascht es nicht, dass Kunst auch immer wieder instrumentalisiert wurde.

Als Künstlerin ist mir diese Zweischneidigkeit früh bewusst geworden, und so möchte ich meiner Kunst und meinen Initiativen einerseits auf diese Verantwortung aufmerksam machen und andererseits einladen, neue (heilsame) Perspektiven zu denken und als Möglichkeitsräume zu eröffnen.

Ein DenkRaum-Symposium mit transdisziplinärer Arbeitsweise ist ein innovativ-förderlicher Rahmen, der die Wahrnehmung der Teilnehmenden wie des Publikums für die Multidimensionalität unserer Realität öffnen kann, denn durch das Nebeneinander und gleichzeitige Agieren und Imaginieren ist der anwesende Mensch eingeladen, seine linearen Wahrnehmungsweisen loszulassen und sich intuitiv leiten zu lassen.

Ein umfassender Paradigmenwechsel ist das Ergebnis einer Bewusstseinsrevolution. Und eine Bewusstseinsrevolution entsteht, wenn vorherrschende Paradigmen hinterfragt und gegebenenfalls überwunden werden. Die oben erwähnten Fragen des Lebens sind für alle Bereiche unserer Gesellschaft relevant und stellen die Schnittmenge aller wissenschaftlichen Disziplinen dar. Diese Fragen werden heute mit der Evolutionstheorie beantwortet. Und deswegen kommen wir durch eine kritische Auseinandersetzung mit der Evolutionstheorie direkt in die Schnittmenge aller wissenschaftlichen Disziplinen!
Schon Immanuel Kant stellte fest, dass die Antwort auf die Frage "Was ist der Mensch?" die Grundlage aller philosophischen, theologischen und moralischen Fragen ist und dass deshalb die Anthropologie (im klassischen Sinn) die Antworten auf all diese Fragen paradigmatisch vorgibt.

"Das Feld der Philosophie in dieser weltbürgerlichen Bedeutung lässt sich auf folgende Fragen bringen:
1) Was kann ich wissen? 2) Was soll ich tun? 3) Was darf ich hoffen? 4) Was ist der Mensch?
Die erste Frage beantwortet die Metaphysik, die zweite die Moral, die dritte die Religion, und die vierte die Anthropologie. Im Grunde könnte man aber auch alles dieses zur Anthropologie rechnen, weil sich die drei ersten Fragen auf die letzte beziehen."

- Immanuel Kant (Logik IX,25)

Hier wird erneut klar, dass es nicht egal ist, was wir bezüglich der Entstehung des Lebens glauben, und es mutet auch befremdlich an, dass jegliche Infragestellung der aktuell vorherrschenden Evolutionstheorie als unwissenschaftlich abgetan wird, denn es handelt sich um DAS Thema an sich!

In der "New Anthropology" kommt in letzter Zeit viel in Bewegung, und vielleicht wird es hier als erstes zum Durchbruch kommen, weil sich in diesem interdisziplinären Forschungsbereich die weltweiten Weisheitstraditionen, die Prähistorik, die Biologie und die Biophysik zu einem regen Austausch zusammenfinden und so in sich schon einen DenkRaum bilden (siehe hier vor allem die Forschung von Christina Kessler).

In einer guten wissenschaftlichen Streitkultur könnte man diese unterschiedlichen Standpunkte eigentlich nur als eine Bereicherung sehen, denn entweder überzeugt mich die andere Meinung oder eben nicht, dann festigt sich womöglich die eigene durch weitere Argumente, Erkenntnisse und Beweise, oder ich komme auf ganz neue Gedanken, einen Quantensprung in der eigenen Erkenntnis.

In unserem heutigen Wissenschaftsbetrieb kann man vielerorts eine Art Angst beobachten, es könnte einer auf die Idee kommen, die aktuell vorherrschenden Theorien in Frage zu stellen, und diese Angst scheint die Vertreter der vorherrschenden Meinung auch sehr aggressiv zu machen, was eher ein irrationales als ein wissenschaftliches Verhalten ist. Umso mehr zeigt sich, dass eine kreative und friedfertige Begegnung für alle Perspektiven nur von Vorteil sein kann.

 

Alle Geschöpfe haben unterschiedliche Aufgaben und sind daher unterschiedlich "ausgestattet". Pflanzen leben ein Pflanzenleben, Tiere ein "tierisches" Leben und Menschen ein menschliches Leben. Wir sind alle im großen Ganzen verbunden, was aber nicht bedeuten muss, dass der Mensch ein Tier ist, so wie Tiere auch keine Pflanzen sind. Es gibt offensichtlich unterschiedliche biologische Reiche und unterschiedliche Bewusstseinsebenen.

Die materialistische Biologie reiht den Menschen bei den Tieren ein und begründet dies über die Evolutionstheorie. Obwohl diese Theorie den Menschen so nah mit den Tieren verbindet, hat sie nicht viel zur Sensibilisierung des Menschen gegenüber den Tieren beigetragen.
Wenn wir schauen, wie die Menschheit mit den Tieren umgeht, und der Mensch in die Reihe der Tiere gestellt wird, dann eröffnet sich eine neue Sicht auf die Hintergründe der vielen Probleme der heutigen Zeit. Tolstoi sagte: "Solange es Schlachthäuser gibt, gibt es auch Schlachtfelder."

Mit dem, was ich hier schreibe, erhebe ich den Menschen mitnichten über die Tiere, im Gegenteil, mir geht es um eine echte Sensibilisierung des Menschen gegenüber den Tieren. Deswegen würde ich z.B. auch vegetarische Nahrung in der kulturellen Vielfalt der anwesenden Mitwirkenden für diese Veranstaltung vorschlagen.

"Welch ein Kampf ums Dasein oder welche unabhängige Verrücktheit hat euch dazu bewogen, eure Hände mit Blut zu besudeln, um das Fleisch von Tieren zu essen? Warum tut ihr das, die ihr doch alles Notwendige habt und alle Bequemlichkeiten des Daseins genießt? Warum verleumdet ihr die Erde, als ob sie nicht imstande wäre, euch ohne Tierfleisch zu ernähren?"

- Plutarch (zitiert nach Leo Tolstoi in "Für alle Tage")

Viele Menschen, die alternative Wege gehen, leben diesen Paradigmenwechsel bereits in der Praxis ihres Alltags, ohne sich zu vergegenwärtigen, dass sie in Bezug auf die Kernfragen, wer wir sind und woher wir kommen, immer noch dem alten Paradigma der materialistischen Evolutionstheorie folgen. Wegen der einseitigen Forschung wird - bisher - auch keine Alternative geboten. Wenn man aber aktiv den Mythen, der Mystik und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen folgt, erschließt sich, dass Bewusstsein/Geist die Materie schaltet/schafft, dass die Intention/Wille die Welle der Potentialität zum Teilchen kollabieren lässt und so Materialisation entsteht. (Hans-Peter Dürr: "Materie ist verschlackter Geist.") Die Intention wird zur In-Form-ation!

In der Weiterführung dieser Erkenntnisse möchte ich eine alternative Theorie der Menschwerdung zur Diskussion stellen, ein Erklärungsmodell, das wir, in mythischer Sprache verschlüsselt, ebenfalls schon bei den alten Wissenstraditionen finden und wie oben gezeigt, auch in den neuesten Modellen der Quantenphysik: die INVOLUTION, die Verdichtung des Geistigen zu Materie vor dem Hintergrund eines multidimensionalen Kosmos.

Wenn man einmal die Schönheit, Intelligenz und Komplexität der Natur wirklich geschaut, also erfahren hat, kann man kaum mehr glauben, dass dies alles ganz zufällig und ohne Bedeutung aus einer anorganischen Ur-schlacke hervorgegangen sein soll, mit der Entstehung der fast unendlichen Vielfalt aus Mutationslinien der ersten Einzelligen Lebewesen.

 


Als Grundlagenwerk zur Theorie der Involution empfehle ich das aufschlussreiche und fundierte Buch von Armin Risi "Ihr seid Lichtwesen" - Ursprung und Geschichte des Menschen (2014).

Es beginnt mit den folgenden Sätzen:

"Aus der Sicht der spirituellen Traditionen lebt die Menschheit seit rund fünftausend Jahren in einem Zeitalter des Vergessens. ´Vergessen´ bedeutet, dass die Menschen ihr Bewusstsein fast ausschließlich nach außen projizieren und sich selbst nicht mehr als spirituelle Wesen wahrnehmen. Die altindischen Schriften nennen dieses Zeitalter Kali-Yuga, ´Zeitalter der Spaltung´ ... Wenn die Menschen als Folge dieser Spaltung das Leben nicht mehr in seiner Ganzheit wahrnehmen, fallen sie in den Glauben, es gebe nur Materie, es gebe kein Leben nach dem Tod und das menschliche Leben habe keinen höheren Sinn."

Aus dem 1. Kapitel des I. Teils zitiere ich einige Kernaussagen:

"Die ganzheitliche Wissenschaft umfasst drei grundlegende Erkenntnisse, die zum Urwissen der Menschheit gehören und die auch von Pionieren der modernen Wissenschaft erahnt oder direkt angesprochen werden - Erkenntnisse, die grundlegend für die heutige Zeit, aber auch höchst revolutionär sind: die geistige Herkunft des Menschen, die Realität des multidimensionalen Kosmos, der spirituelle Hintergrund der Materie."

"Was ist Materie? Die theistischen Mysterienschulen geben hierzu folgende Erklärung: Materie ist unendlich wandelbare Energie. Materie ist Energie und erzeugt sich ständig wandelnde Formen, die ins Große wie ins Kleine unendlich sind. Der Kosmos ist in sich unendlich, und auch die atomaren Welten erweisen sich als unendlich ... Aber die Unendlichkeit ist noch nicht alles! Die Realität umfasst nicht nur die Unendlichkeit von Raum und Zeit, sondern auch das Raumlose und Zeitlose: die Welt des Spirituellen, die Ewigkeit. Unendlichkeit und Ewigkeit zusammen sind erst Ganzheit ... Die Unendlichkeit der Materie ist in die Ewigkeit des Spirituellen eingebettet ... Der spirituelle Urgrund der Materie ist Bewusstsein, und Bewusstsein ist immer mit Intelligenz und Intention verbunden ... Wir spüren: Wissenschaft muss nicht materialistisch sein, und das Spirituelle muss - zumindest in seiner Wirkung - auch materiell wahrnehmbar und nachweisbar sein. Die Quantenphysik dringt hier tatsächlich bis an die Grenzen des wissenschaftlich Erkennbaren vor ... Im Verständnis des Zusammenhangs von Geist und Materie ist die Wiederentdeckung der Involution ein entscheidender Faktor. Dass physische Körper durch eine Verdichtung von höherdimensionaler Energie entstehen können, ist ein naheliegender Schluss aus den Erkenntnissen der holistischen Quantenphysik."

 

Isabelle Krötsch, Stand: Januar 2018

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